Continuous Threat Exposure Management - CTEM

Continuous Threat Exposure Management (CTEM) ist der Schlüssel zu proaktiver Sicherheit. blacklens.io unterstützt alle fünf Phasen des CTEM-Frameworks – vom Scoping über Discovery und Priorisierung bis zur Validation und Mobilization. Mit nativen Cloud-Integrationen (AWS, Azure, GCP), internem Schwachstellen-Scanning via Sentry und Darknet Monitoring erhalten Sie eine einheitliche Sicht auf Ihre gesamte Angriffsfläche.

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Continuous Threat Exposure Management (CTEM)

Was ist CTEM und warum ist es unverzichtbar?

Continuous Threat Exposure Management (CTEM) ist ein von Gartner definiertes Framework, das Unternehmen dabei unterstützt, ihre Sicherheitslage kontinuierlich zu bewerten und zu verbessern. Im Gegensatz zu punktuellen Sicherheitsaudits oder jährlichen Penetrationstests zielt CTEM auf einen permanenten, zyklischen Prozess ab, der fünf Kernphasen umfasst:

  1. Scoping – Definition der relevanten Angriffsfläche und Geschäftsbereiche
  2. Discovery – Kontinuierliche Erkennung aller Assets, Schwachstellen und Exposures
  3. Prioritization – Risikobasierte Bewertung auf Basis von Business Impact und Ausnutzbarkeit
  4. Validation – Technische Verifizierung durch Tests und Simulationen
  5. Mobilization – Operative Umsetzung von Maßnahmen mit klaren Verantwortlichkeiten

Der entscheidende Unterschied zu klassischen Ansätzen: CTEM betrachtet Sicherheit nicht als Projekt, sondern als fortlaufenden operativen Prozess. Ziel ist es, die Zeit zwischen Erkennung und Behebung kritischer Exposures drastisch zu reduzieren – und so das Zeitfenster für Angreifer zu minimieren.

Quelle: ctem.org

Warum klassische Ansätze nicht mehr ausreichen

Traditionelle Security-Programme stoßen heute an ihre Grenzen:

  • Punktuelle Assessments liefern nur Momentaufnahmen – neue Risiken entstehen täglich
  • Tool-Silos erzeugen Dateninseln ohne konsolidierten Überblick
  • Fehlende Priorisierung führt dazu, dass kritische Exposures in der Masse untergehen
  • Mangelnde Nachverfolgung verhindert die Messung echter Sicherheitsverbesserungen
  • Reaktive Prozesse lassen Angreifern zu viel Zeit zwischen Exposure und Remediation

CTEM adressiert diese Herausforderungen systematisch – und blacklens.io liefert die technische Grundlage für die praktische Umsetzung.

Die fünf CTEM-Phasen im Detail – und wie blacklens.io Sie unterstützt

Phase 1: Scoping – Ihre gesamte Angriffsfläche definieren

Was passiert in dieser Phase?

Das Scoping bildet das Fundament jedes CTEM-Programms. Hier definieren Sie, welche Assets, Systeme und Umgebungen in den kontinuierlichen Überwachungsprozess einbezogen werden sollen. Der Scope muss dabei weit über die klassische Perimeter-Sicht hinausgehen und alle relevanten Angriffsvektoren erfassen: externe Systeme, Cloud-Ressourcen, interne Infrastruktur und die Lieferkette.

Eine unvollständige Scope-Definition führt unweigerlich zu blinden Flecken – Systeme, die nicht überwacht werden, können nicht geschützt werden.

Wie blacklens.io diese Phase unterstützt

Externe Angriffsflächeblacklens.io erkennt automatisch alle extern erreichbaren Assets Ihrer Organisation. Ausgehend von Ihren Domains werden Subdomains, IP-Adressen, exponierte Services und Technologien kontinuierlich identifiziert. Shadow IT – also Systeme, die ohne Wissen der IT-Abteilung exponiert wurden – wird dabei ebenso aufgedeckt wie vergessene Legacy-Systeme.

Cloud-Integration mit Asset SyncModerne Infrastrukturen leben in der Cloud. blacklens.io bietet native Integrationen zu allen großen Cloud-Providern:

  • Amazon Web Services (AWS) – Automatischer Import aller EC2-Instanzen, S3-Buckets, RDS-Datenbanken, Lambda-Funktionen und weiterer Ressourcen
  • Microsoft Azure – Synchronisation von Virtual Machines, App Services, Storage Accounts, Azure SQL und Kubernetes-Clustern
  • Google Cloud Platform (GCP) – Integration von Compute Engine, Cloud Storage, Cloud SQL und GKE-Ressourcen

Der Asset Sync läuft kontinuierlich: Neue Cloud-Ressourcen werden automatisch erkannt und in den Scope aufgenommen – ohne manuelle Pflege. So haben Sie stets eine aktuelle Sicht auf Ihre Cloud-Landschaft.

Interne Infrastruktur mit blacklens.io SentryDie interne Angriffsfläche ist mindestens ebenso kritisch wie die externe. Mit blacklens.io Sentry erweitern Sie den Scope auf Ihre gesamte interne Infrastruktur:

  • Deployment eines leichtgewichtigen Sentry-Agents in Ihren Netzwerksegmenten
  • Automatische Erkennung aller erreichbaren Systeme im internen Netz
  • Erfassung von Servern, Workstations, Netzwerkgeräten, IoT-Systemen und OT-Komponenten
  • Segmentübergreifende Sichtbarkeit ohne komplexe Firewall-Konfigurationen

Praktische Umsetzung:

  1. Registrieren Sie Ihre primären Domains – blacklens.io übernimmt die automatische Asset Discovery
  2. Verbinden Sie Ihre Cloud-Accounts (AWS, Azure, GCP) für den kontinuierlichen Asset Sync
  3. Deployen Sie Sentry-Agents in Ihren internen Netzwerksegmenten
  4. Kategorisieren Sie Assets nach Kritikalität und Geschäftsbereichen

Phase 2: Discovery – Schwachstellen und Exposures kontinuierlich erkennen

Was passiert in dieser Phase?

In der Discovery-Phase werden alle potenziellen Schwachstellen, Fehlkonfigurationen und Exposures innerhalb des definierten Scope identifiziert. Dies umfasst technische Vulnerabilities ebenso wie kompromittierte Credentials, Daten-Leaks und externe Bedrohungsinformationen.

Entscheidend ist die Kontinuität: Discovery ist kein einmaliges Event, sondern ein permanenter Prozess, der neue Risiken in Echtzeit aufdeckt.

Wie blacklens.io diese Phase unterstützt

Externes Vulnerability Scanningblacklens.io scannt Ihre externe Angriffsfläche kontinuierlich auf Schwachstellen. Die proprietäre Scangine kombiniert mehrere Scanning-Engines und liefert präzise Ergebnisse mit minimalen False Positives:

  • Erkennung von CVEs in exponierten Services und Applikationen
  • Identifikation von Fehlkonfigurationen (offene Ports, veraltete TLS-Versionen, fehlende Security Header)
  • Web Application Scanning für OWASP Top 10 Schwachstellen
  • API-Security-Checks für exponierte Schnittstellen

Cloud Vulnerability ScanningÜber die Cloud-Integrationen hinaus bietet blacklens.io tiefgreifende Sicherheitsanalysen Ihrer Cloud-Umgebungen:

  • Über 500 CIS-konforme Checks für AWS, Azure und GCP
  • Erkennung von Fehlkonfigurationen: öffentlich zugängliche S3-Buckets, überprivilegierte IAM-Rollen, unverschlüsselte Datenbanken
  • Compliance-Mapping zu gängigen Standards (CIS Benchmarks, NIST, ISO 27001)
  • Continuous Cloud Security Posture Management (CSPM)

Internes Vulnerability Scanning mit Sentryblacklens.io Sentry ermöglicht vollständiges Schwachstellen-Scanning Ihrer internen Infrastruktur – ohne dass Scan-Traffic durch Ihre Firewall muss:

  • Authentifiziertes und nicht-authentifiziertes Scanning interner Systeme
  • Erkennung von Schwachstellen auf Servern, Workstations und Netzwerkgeräten
  • Scanning von Systemen, die klassische Scanner nicht erreichen: Switches, Router, Hypervisoren, Storage-Systeme, IoT-Devices
  • Unterstützung für Windows, Linux, macOS und spezialisierte Betriebssysteme
  • Regelmäßige Scans nach definierten Zeitplänen oder On-Demand

Darknet MonitoringTechnische Schwachstellen sind nur ein Teil des Risikos. blacklens.io überwacht das Darknet kontinuierlich auf Bedrohungen, die Ihre Organisation betreffen:

  • Erkennung kompromittierter Credentials (Benutzername/Passwort-Kombinationen)
  • Identifikation gestohlener Session Cookies und Access Tokens
  • Monitoring von Ransomware-Leak-Sites und Victim-Lists
  • Frühwarnung bei Erwähnung Ihrer Organisation in Untergrundforen
  • KI-gestützte Klassifikation und Risikobewertung von Leaks

Emerging Threat Intelligenceblacklens.io korreliert Ihre Asset-Informationen mit aktuellen Bedrohungsdaten:

  • Automatische Alerts bei neuen Zero-Day-Exploits, die Ihre Technologien betreffen
  • Korrelation mit Exploit-Datenbanken und aktiven Angriffskampagnen
  • Kontextbezogene Threat Feeds aus globalen Quellen

Praktische Umsetzung:

  1. Konfigurieren Sie Scan-Schedules für externe und Cloud-Assets (täglich/wöchentlich)
  2. Richten Sie interne Scans über Sentry für alle Netzwerksegmente ein
  3. Aktivieren Sie Darknet Monitoring für Ihre Domains und E-Mail-Adressen
  4. Abonnieren Sie Emerging Threat Notifications für Ihre Technologie-Stacks

Phase 3: Prioritization – Die richtigen Risiken fokussieren

Was passiert in dieser Phase?

Die Discovery-Phase generiert typischerweise eine große Menge an Findings. Die Herausforderung besteht darin, aus dieser Masse die tatsächlich kritischen Exposures zu identifizieren, die sofortige Aufmerksamkeit erfordern. Priorisierung ohne Kontext führt zu Fehlallokation von Ressourcen – entweder werden unkritische Schwachstellen überbewertet oder echte Risiken bleiben zu lange offen.

Wie blacklens.io diese Phase unterstützt

Kontextbasierte Risikobewertungblacklens.io geht weit über reine CVSS-Scores hinaus und berechnet einen kontextualisierten Risk Score:

  • Technischer Schweregrad – CVSS-Score als Basis
  • Asset-Kritikalität – Wie wichtig ist das betroffene System für Ihr Geschäft?
  • Erreichbarkeit – Ist die Schwachstelle extern exponiert oder nur intern erreichbar?
  • Exploit-Verfügbarkeit – Existieren öffentliche Exploits? Wird die Schwachstelle aktiv ausgenutzt?
  • Angriffspfad-Analyse – Kann die Schwachstelle mit anderen kombiniert werden?

Unified View über alle QuellenAlle Findings – ob aus externem Scanning, Cloud-Checks, internem Sentry-Scanning oder Darknet Monitoring – fließen in eine zentrale, normalisierte Ansicht:

  • Deduplizierung identischer Findings aus verschiedenen Quellen
  • Korrelation von Schwachstellen mit kompromittierten Credentials
  • Einheitliche Priorisierung über alle Umgebungen hinweg

Automatische Priorisierung und Filterung

  • Vordefinierte Filter für kritische Exposures
  • Benutzerdefinierte Ansichten basierend auf Teams, Systemen oder Compliance-Anforderungen
  • BQL (Blacklens Query Language) für präzise, komplexe Abfragen
  • Trendanalysen zur Identifikation wiederkehrender Probleme

Praktische Umsetzung:

  1. Definieren Sie Asset-Kritikalitätsstufen für Ihre Systeme
  2. Konfigurieren Sie Alerting-Regeln für Findings mit hohem Risk Score
  3. Erstellen Sie Team-spezifische Dashboards und Filter
  4. Nutzen Sie die BQL für regelmäßige Security-Reviews

Phase 4: Validation – Risiken verifizieren und bestätigen

Was passiert in dieser Phase?

Nicht jedes Finding ist ein echtes Risiko. Die Validation-Phase dient dazu, priorisierte Exposures technisch zu verifizieren und False Positives auszusortieren. Gleichzeitig wird geprüft, ob theoretische Schwachstellen in der Praxis tatsächlich ausnutzbar sind – und welche Auswirkungen eine Exploitation hätte.

Wie blacklens.io diese Phase unterstützt

Automatisierte Validationblacklens.io führt für viele Schwachstellen automatische Validierungschecks durch:

  • Exploit-Verification für bekannte CVEs
  • Konfigurationsprüfungen mit konkreten Nachweisen
  • Credential-Verification bei Darknet-Findings (wo technisch möglich und autorisiert)

Penetration Testing as a Service (PTaaS)Für kritische Systeme und komplexe Schwachstellen bietet blacklens.io kontinuierliches Penetration Testing durch erfahrene Security-Experten:

  • Manuelle Verifizierung priorisierter Findings
  • Exploitation mit dokumentierten Proof-of-Concepts
  • Identifikation von Angriffsketten durch Kombination mehrerer Schwachstellen
  • Bewertung der tatsächlichen Business-Auswirkungen
  • Regelmäßige Tests statt einmaliger Assessments

Red Team PerspektiveDie Validation erfolgt aus Angreifersicht – nicht aus Compliance-Perspektive:

  • Simulation realistischer Angriffspfade
  • Bewertung von Defense-Evasion-Möglichkeiten
  • Identifikation von Lateral-Movement-Pfaden im internen Netz

Praktische Umsetzung:

  1. Aktivieren Sie automatische Validation für unterstützte Schwachstellentypen
  2. Beauftragen Sie PTaaS für Ihre kritischsten Assets und Findings
  3. Dokumentieren Sie Validation-Ergebnisse direkt in der Plattform
  4. Nutzen Sie verifizierte Findings für die Priorisierung der Remediation

Phase 5: Mobilization – Maßnahmen umsetzen und messen

Was passiert in dieser Phase?

Die beste Erkennung und Priorisierung nützt nichts, wenn Schwachstellen nicht behoben werden. Die Mobilization-Phase überführt Findings in operative Maßnahmen, weist Verantwortlichkeiten zu und trackt den Fortschritt bis zur erfolgreichen Remediation.

Wie blacklens.io diese Phase unterstützt

Workflow-Integrationblacklens.io integriert sich nahtlos in Ihre bestehenden Prozesse:

  • Ticketing-Systeme – Automatische Erstellung von Tickets in Jira, ServiceNow, Zendesk und anderen Systemen
  • SIEM/SOAR – Integration in Splunk, Microsoft Sentinel, IBM QRadar für korrelierte Analysen
  • Kommunikation – Alerts und Updates via E-Mail, Slack, Microsoft Teams
  • API – Vollständige REST-API für Custom-Integrationen

Nachverfolgung und AccountabilityJedes Finding durchläuft einen definierten Lebenszyklus:

  • Statusverwaltung: New → Acknowledged → In Progress → Resolved → Verified
  • Zuweisung an verantwortliche Teams oder Personen
  • Kommentarfunktion für Dokumentation und Kommunikation
  • SLA-Tracking mit Eskalation bei Überschreitung

Fortschrittsmessung und Reportingblacklens.io macht Sicherheitsverbesserungen messbar:

  • Diffing – Vergleich zwischen Scan-Ergebnissen zur Erkennung von Verbesserungen und Regressionen
  • KPIs – Mean Time to Detect (MTTD), Mean Time to Remediate (MTTR), Exposure Window
  • Trendanalysen – Entwicklung der Angriffsfläche und offenen Risiken über Zeit
  • Compliance-Reports – Auditfähige Dokumentation für ISO 27001, NIS2, TISAX
  • Management-Dashboards – Executive Summary für Entscheidungsträger

Praktische Umsetzung:

  1. Verbinden Sie blacklens.io mit Ihrem Ticketing-System
  2. Definieren Sie SLAs für verschiedene Schweregrade (Critical: 24h, High: 7 Tage, etc.)
  3. Richten Sie regelmäßige Reporting-Zyklen ein (wöchentlich operativ, monatlich strategisch)
  4. Nutzen Sie Trend-Reports zur Messung Ihrer Security-Posture-Verbesserung

Das Gesamtbild: blacklens.io als CTEM-Plattform

Die fünf CTEM-Phasen bilden einen kontinuierlichen Kreislauf – und blacklens.io liefert für jede Phase die passenden Werkzeuge:

Phase Herausforderung blacklens.io Lösung
Scoping Vollständige Sicht auf alle Assets Asset Discovery, Cloud Sync (AWS/Azure/GCP), Sentry für interne Netze
Discovery Kontinuierliche Erkennung aller Exposures Multi-Engine Scanning (extern, Cloud, intern), Darknet Monitoring, Threat Intelligence
Prioritization Fokus auf echte Risiken Kontextbasierter Risk Score, Unified View, BQL
Validation Verifizierung und Reduktion von False Positives Automatische Checks, PTaaS, Red Team Perspektive
Mobilization Strukturierte Behebung und Messung Workflow-Integration, SLA-Tracking, KPIs und Compliance-Reports

Der entscheidende Vorteil: Alle Komponenten sind nativ integriert. Keine Tool-Silos, keine manuellen Datenexporte, keine Informationsverluste zwischen den Phasen. blacklens.io orchestriert den gesamten CTEM-Zyklus in einer Plattform – entwickelt und gehostet in Europa.

Fazit: CTEM als strategischer Sicherheitsansatz

Continuous Threat Exposure Management ist mehr als ein Framework – es ist ein Paradigmenwechsel von reaktiver zu proaktiver Sicherheit. blacklens.io liefert alle Bausteine, um CTEM in der Praxis umzusetzen:

  • Vollständige Sichtbarkeit – extern, Cloud und intern in einer Plattform
  • Kontinuierliche Erkennung – automatisiert, nicht nur bei geplanten Assessments
  • Intelligente Priorisierung – kontextbasiert statt reiner CVSS-Scores
  • Technische Validation – durch Automation und Experten
  • Messbare Verbesserung – mit KPIs, Trends und Compliance-Reports

Mit blacklens.io verwandeln Sie Threat Exposure Management von einer theoretischen Best Practice in einen operativen Prozess – für nachhaltige Sicherheit, die messbar wirkt.

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