Lösungen
Ransomware Readiness: Einfallstore früh schließen
Ransomware Readiness heißt, Einfallstore zu schließen, bevor Verschlüsselung und Erpressung beginnen. blacklens.io findet sie aus Sicht des Angreifers und warnt bei Leak-Site-Treffern.
47
Assets
112
Dienste
6
kritisch
Darknet: kompromittierte Identitäten
Beispieldaten. Ihre eigene Sicht erhalten Sie mit dem Exposure-Check.
So läuft ein Ransomware-Angriff ab
Ransomware beginnt selten mit Ransomware. Zwischen Verkauf des Zugangs und Angriff liegen oft Tage bis Wochen.
- 1
Erstzugriff
Access Broker nutzen exponierte Dienste, geleakte Zugangsdaten oder frische Schwachstellen.
- 2
Verkauf im Untergrund
Der fertige Zugang wird in Untergrundforen an Ransomware-Gruppen verkauft.
- 3
Angriff und Datendiebstahl
Die Gruppe nutzt den Zugang und zieht Daten ab, oft Tage bis Wochen nach dem Kauf.
- 4
Erpressung per Leak-Site
Das Opfer wird auf einer Leak-Site gelistet und mit der Veröffentlichung erpresst.
Einfallstore, die blacklens.io findet
Priorisiert nach dem, was Ransomware-Gruppen tatsächlich ausnutzen.
Darstellungen mit Beispieldaten.
Erfolge aus der Praxis
Frühwarnung wirkt, wenn sie vor dem Angriff kommt. Alerts werden alle fünf Minuten gesammelt und per E-Mail, Push, Teams, Slack, Jira, ServiceNow oder in Ihr SIEM verteilt.
- CVE veröffentlicht08:12
- 2 Assets im Inventar betroffen09:00
- Per PoC-Scan bestätigt09:26
- Alert in Microsoft Teams09:27
Darstellungen mit Beispieldaten.
Login-Subdomain auf einer Leak-Site
Ein SaaS-Anbieter fand eine intern als inaktiv geltende Subdomain im Leak einer Ransomware-Gruppe.
ProxyShell, 48 Stunden vor dem Angriff
Ein Industriebetrieb patchte nach dem Alert, 48 Stunden vor einem automatisierten Angriff.
Partnerzugänge erstmals sichtbar
Ein IT-Dienstleister sah alle exponierten Dienste samt Partnerzugängen und härtete gezielt.
Häufige Fragen
- Ransomware Readiness bezeichnet den Grad, in dem eine Organisation die typischen Einfallstore eines Ransomware-Angriffs kennt, geschlossen hat und Frühwarnsignale erkennt, bevor Verschlüsselung und Erpressung beginnen. Es geht nicht um die Wiederherstellung nach dem Vorfall, sondern um die Phase davor. Typische Einfallstore sind exponierte Fernzugänge, ungepatchte Perimeter-Systeme, gestohlene Zugangsdaten und Session-Cookies, vergessene Systeme, fehlkonfigurierte Cloud- und Backup-Systeme sowie kompromittierte Dienstleister.
Weiterführende Seiten
Darknet Monitoring
Kompromittierte Identitäten, Geräte und Datenlecks, täglich abgeglichen.
Supply-Chain-Monitoring
Ransomware-Opfer in Ihrer Lieferkette, etwa alle 30 Minuten geprüft.
NIS2
Vorfallsbehandlung und Betriebskontinuität technisch belegen.
Cyberversicherung
Fragen der Versicherer zu MFA, Patches und Angriffsfläche beantworten.
Wissen Sie, was ein Access Broker über Sie findet?
Starten Sie mit Ihren Domains. Innerhalb von 24 Stunden sehen Sie exponierte Zugänge, verwundbare Systeme und gehandelte Zugangsdaten.
- 14 Tage kostenlos, voller Funktionsumfang
- Keine Kreditkarte nötig
- Erste Funde besprechen wir gemeinsam